Tuesday, March 03, 2015

4 "Lola und die einzige Zeugin" -Isabel Abedi

Die "Lola"-Reihe war meine erste richtige Buchreihe, die ich je gelesen habe. Ich war da sieben Jahre alt und meine Tante hat es aus einem Bücherstapel meiner Kusine gefischt und mir nach China geschickt (damals kam ich in die zweite Klasse. Nee, ich wollte eigentlich nicht anfangen Kindheitserinnerungen auszugraben und auszubreiten)
In jedem Band ist das Hauptthema, dass Lola irgendeinen anderen Traumberuf hat, irgendetwas, das sie gerne wäre und dass sich das ganze Buch hindruchzieht, weil sie in dem Buch dann diesen Traumberuf erprobt. Sie war schon Sängerin, Reporterin, Nanny, Köchin, Hochzeitsplanerin, Tierschützerin, Schauspielerin und noch einiges mehr. Ich dachte eigentlich, dass "Fünf Sterne für Lola" langsam der letzte Band ist, vor allem da sich inzwischen die Zeitspanne, in der Isabel Abedi an dieser Reihe schon schreibt und deren Differenz zu der kurzen Zeitspanne, in der die Reihe spielt (im dritten Band gewinnt Brasilien eins zu null gegen Deutschland im WM-Finale und im achten Band, der eigentlich nur etwa anderthalb bis zwei Jahre nach dem dritten spielt, hat die Oberzicke in Lolas Klasse schon ein iPhone. Schwamm drüber, sag ich dazu, aber es fällt eben auf.)
Lola ließ sich für Isabel Abedi eben sehr leicht weiterstricken, deswegen hat sie eben auf diese Kleinigkeiten gepfiffen. Was wirklich nicht schlecht ist, ehrlich. Außerdem hat Lola in diesem Band einen wirklich goldigen Traumberuf. Ratet. *grinst gaaanz breit*

Für die ganze blitzeschnellen: Lola, inzwischen in den Sommerferien zwischen fünfter und sechster Klasse versucht sich tatsächlich mal am Schreibhandwerk. Awww! Keine Frage, dass ich das mir sofort geschnappt habe, als ich es in Reichweite hatte. Musste, musste, musste verbloggt werden, deswegen schreibe ich zum ersten Mal seit Ewigkeiten einmal eine Rezension.

Wenn man sich, wie ich, allerdings schon ein kleines bisschen mit Schriftstellerei auskennt, ist die Handlung dieses Buchs -wenn auch für Erwachsene noch jederzeit zu empfehlen- allerdings recht vorhersehbar. Sehr viele kleine Hinweise auf Creative Writing, die man selbst dann schon erkennt, wenn man bisher nur ein paar Schreibtipps aus Autoreninterviews oder ähnlichem aufgeschnappt hat.

Großes Plus: Mal wieder der wunderbare Humor. Isabel Abedi schreibt so schön ironisch, auch für Kinder und sie hat im Gegensatz zu vielen anderen Kinderautoren, die heikle Themen gerne umfahren, keine Angst, dass aufgebrachte Eltern sich mit Mistgabeln vor ihrem Haus aufstellen. Mein Vater hat mir mal von einem Kollegen erzählt, der die Bücher auch gerne liest und sogar offen darüber redet. Ich erinnere mich daran, dass mir diese Reihe Ironie beigebracht hat, während meine Eltern fast alles, was sie sagen, bierernst meinen. Meine Mutter muss jetzt eben mit einer sarkastischen Tochter leben, die Arme.

Manchmal gerät sie dabei dabei ins leicht klischeehafte, aber sie hat auch ungewöhnliche Ideen, die eindeutig nicht von irgendwelche Klischees abgeleitet sind, ohne zu unrealistisch zu geraten, also kann man das absegnen.
Sehr viel anders gestrickt als die restlichen Bücher der Reihe war das hier auch nicht, aber die Serie an sich ist wirklich zu empfehlen. Außerdem schwelge ich gerade in Kindheitserinnerungen, weil ich die Bücher schon mit zehn mochte und dafür kriegt dieses Buch von mir vier von fünf Delphinen :-)


Kennt ihr die Lola Bücher auch? Was haltet ihr von ihnen?  Und müsst ihr euch eigentlich auch mit solchen geradeaus meinenden Müttern herumschlagen, die gerne eine brave, weniger widerspenstige und und weniger ironische Tochter hätten?

eure Mulan

Wednesday, February 25, 2015

24 Ein liebster Award wird zum Wandertag mitgenommen

Eigentlich hat mir das Fellmonsterchen den "Liebster Award" aufgehalst verliehen... aber da ich ein Problem mit diesen Awards habe, halte ich es wie Lioba und wandle ihn wieder in den Wander-Tag um. Öh, ja... ich veranstalte in letzter Zeit sehr viele Wandertage...
Bei der Gelegenheit, und weil ich mich endlich mal mein Zeichentablet und meinen (zum Geburtstage bekommenen!) Corel Painter so richtig austoben wollte, habe ich gleich mal einen neues Logo für den Tag gestaltet:


Auch wenn es das Wortspiel totaaal ausschlachtet: Sieht doch gleich mal vieeel besser aus, oder? :D

Trotz der Scheißherzchen ist der Wander-TAG doch vieeel schlumpfiger...
Aber kommen wir doch gleich zu den Fragen:

Wie bist du zum Bloggen gekommen? 

Rein zufällig. Ich wusste nicht mal was ein Blog ist. Meine Mutter hatte graue Jahr zuvor mal einen Blog, keine Ahnung worüber, aber das Wort hat mir kaum was gesagt. Aber ich bin vor etwas mehr als einem Jahr zufällig beim Googlen, als ich mich total darüber aufgeregt habe, dass diese Suchmaschine nicht immer das tut, was man will. Jedenfalls, auf Suchseite hundert (ich habe eigentlich nicht mehr nach dem gesucht, das ich suchen wollte, sondern wahllose die Suchergebnisse angeklickt, die irgendwie interessant ausschauten) stieß ich auf einen Bücherblog. Und da dachte ich, wenn es so einfach ist, im Internet etwas zu veröffentlichen, ohne Ahnung von Technik zu haben (durchs bloggen mache ich gerade die Wandlung zum Nerd durch. Also Achtung!) kann ich doch mal ein paar von meinen (etwas miesigen) Geschichten zu veröffentlichen. Ich war so überäßig schlau, dass ich begriff, wozu der Link in der Navbar ("Blog erstellen") gut war und habe es dank bereits vorhandenem Googlekonto geschafft, mir einen Account und meinen ersten Blog zu erstellen, von dem ich inzwischen hierher umgezogen bin. Zuerst habe ich, wie gesagt, meine Fantasiegeschichten geschrieben, aber die Zeit ist schon 'ne Weile her. Dann wollte ich es den zig Bücherblogs, die damals auf meinem Reader gelandet sind gleichtun und habe angefangen, Rezensionen zu schreiben und alles Mögliche. Bei mir ist es glaube ich, normal, dass ich ständig neue Themen für meinen Blog habe.

Worüber würdest du nie auf deinem Blog schreiben? 

 Woher soll ich wissen, ob ich nicht doch irgendwann damit anfange irgendwas zu schreiben, von dem ich es eher nicht glaube? Aber gut, ich glaube nicht, dass mein Blog irgendwann eine Beauty- oder Modeblog sein wird. Auch kein Technik- oder Spieleblog, weil ich trotz allem an so etwas nicht wirklich interessiert genug bin, um das je zu tun. Aber ansonsten könnte ich gut über alles mögliche bloggen, das mich interessiert.

Hast du durch dein Blog schon besondere Dinge erlebt, die ohne vermutlich nie passiert wären? 

Ich weiß nicht. Zählen durchwachte Nächte mit nachfolgenden Kopfschmerzen und niederschmetternde Bilanzen in der Schule, beim Schreiben und in meinen sozialen Beziehungen (äh, welche sozialen Beziehungen?) dazu?

Für wen bloggst Du? 

Also mein erster Blogeintrag war direkt an meine Freundin Kathrin gerichtet.Fast wie eine E-mail (im Vergleich zu meinen teils seitenlangen Briefen die ich manchmal schreibe war der Post ziemlich kurz) Ich sollte ihn wirklich mal löschen, den er hat blogtechnisch so gut wie keine Aussage. Inzwischen blogge ich... weil es mir Spaß macht zu bloggen. Und weil ich hoffe, dass das Thema Schreiberei vielleicht irgendwann endlich zum Tragen kommt. Dass ich endlich anfange, Geschichten statt Buchrezensionen zu schreiben. Okay, die letzte Buchrezension ist auch schon Ewigkeiten her. Aber mein Bloog schwebt gerade quasi Themenlos im Raum, wenn ich ehrlich bin.

Was hat dich 2014 am meisten bewegt? 

Meine Sportlehrerin, meine Ballettlehrerin, der Lehrer im Standard Tanzkurs und die Choreographin des Musicals in dem ich mitgesungen habe.

Die obligatorische Inselfrage: Wenn du genau fünf Dinge auf eine einsame, aber mit Strom und Multimedia-Abspielgeräten ausgestattete Insel mitnehmen dürftest, was würdest du einpacken?

Ehrlich gesagt wäre mir eine Insel ohne das ganze Mulitmedigesocks lieber. Wenn schon, denn schon. Da würde ich dann auch gar nichts mehr mitnehmen sondern einfach mein wildes, abenteuerliches Inselleben leben und vergessen, dass ich jemals Schriftstellerin werden wollte. Und ich würde glücklich sein. Aber ich darf mich offenbar selbst auf einer einsamen Insel nicht der Lasten der Zivilisation entledigen, darum:
  1. Mein Bücherregal (das ist ein Punkt! Ich würde es dann mit meinen Lieblingsbüchern vollstopfen und die Übrigen hinter mir lassen. Kein rumgestresse mit ständig neuen Büchern, vor denen ich mich nicht zurückhalten kann, yeah!)
  2. Meinen technischen Fuhrpark. Ganz ehrlich, ich würde einfach Laptop, iPod, Graphiktablet, Kamera und sonstiges Zeugs zusammenpacken. Muss ja  unbeding elektronisch konsumieren. Wenn es Strom gäbe, wäre es wirklich doof, wenn ich ihn nicht nutzen dürfte (Also wenn es schon Strom und Multimedia-Geräte gibt, gibt es auch Internet. Das reicht dann zwar nicht mehr für YouTube, bloggen könnte ich aber immer noch. Und dann wären auch Lautsprecher vorhanden, auf denen ich die Musik von meinem iPod abspielen könnte. Da mich Herr der Ringe und andere Fantasyfilmmusik irgendwann kirre machen würde, würde ich dann doch auf die Charts zurückgreifen, auch wenn mich die Lieder nerven)
  3. Meinen Schulranzen. Meine Mutter hat ihre Handtasche, ich habe meinen Schulranzen. Da ist alles drin: Wasserflasche, Taschenmesser (Was hast du gesagt? Die sind in der Schule verboten? Ach echt?), Geldbeutel (auch wenn... einsame Insel und so... nützt mir nix), Taschenrechner (Um vorm Einschlafen die vorbeischwimmenden Delphine zu zählen),
  4. Mein Einhorn Ernst
  5. Mein Lichtschwert. Gut zum Braten rösten, Feinde aufschlitzen, Dosen öffnen und vielem mehr.
Im Übrigen würde ich wie gesagt gar keine Gegenstände und stattdessen lieber ein paar gute Freunde mitnehmen, mit denen man Pferde stehlen (und Kuchen klauen) kann. Ist glaube ich, in so einem Fall nützlicher. Oder ich würde meinen liebsten Physiklehrer und meinen Vater mitnehmen, dann könnten wir tagein tagaus über Naturwissenschaften und die Welt (weil, mein Physiklehrer glaubt nicht an Gott) diskutieren.

Wenn du entscheiden dürftest, welches Buch, Spiel oder anderes Medium verfilmt werden soll, welches würdest du wählen und wer sollte die Hauptrollen spielen? 

 Ich? Keine Ahnung. Wenn ich unbegrenzte finanzielle Mittel hätte, würde ich alles Mögliche verfilmen, auch wenn ich NULL Ahnung habe, welche Schauspieler das spielen sollten (Kein Plan von Schauspielern)
Aber vermutlich würde ich Tintenherz neu verfilmen und die Folgebände dazu (die jetzge Verfilmung ist nicht so grandios). Außerdem würde ich in ein paar Jahren, wenn George R. R. Martin noch Figuren hat, mit denen er sein eisfeuriges Lied beenden kann, und noch ein paar Jahre drauf, wenn dann der ganze Hype vergessen ist, Herr der Ringe nochmal verfilmen. Ich hätte unbegrenzte finanzielle Mittel und es würde ja sicherlich Spaß machen. Ich würde dann höchstpersönlich ein Nebenrolle als Gollum oder als Sam (ich  meine, wir leben in einer modernen, gleichberechtigten Welt, da macht es doch nichts, wenn ich ein Mädchen mit dunkler Haut und dunklen Haaren bin, oder?) haben.
Dann würde ich Jim Knopf (übrigens, kleine Fußnote zu Jim Knopf: Ich verstehe nicht, warum es überhaupt eine Diskussion über das kleine Wörtchen "Neger" in diesem Buch gibt. Ich meine, ist es euch denn gar nichts wert, dass Michael Ende ein dunkelhäutige Hauptfigur geschaffen hat?) als Spielfilm neu verfilmen, ebenso wie die Unendliche Geschichte. Bei ersterem gibt's ja nur die Puppenkisten- und die Zeichentrickversion und bei letzterem habe ich die Verfilmungen zwar nicht gesehen, aber der Eindruck, den ich durch Ausschnitte von ihnen hatte, war nicht so schön.
Und Artemis Fowl. Meine Güte, die Bücher schreien so richtig danach, verfilmt zu werden, WARUM ist noch keiner auf die Idee gekommen?

Wie muss ein Tag für dich beginnen, damit du ihn genießen kannst?

Sonnenschein, Sturm oder Schnee. Alles dazwischen ist mir zu Wischiwaschi. Entweder ich will wirklich einen wunderhaften Sonnenaufgang erleben (ergo muss ich pünktlich aufwachen) oder ich will richtig das Gefühl, dass die Welt untergeht. Ich habe so das Gefühl, dass eine Apokalypse einfach viel mehr Spaß machen würde, als grauer Alltag (wobei ich nicht alleine bin, der nächste Weltuntergang kommt bestimmt, so zweitausendunddrölf, auch wenn's zu spät dafür ist.).

Wenn du mit einer fiktiven oder realen, lebenden oder toten Person ein Bier/Kaffee/Tee/sonstwas trinken und gemütlich quatschen könntest, wen würdest du wählen?

 Uff, schwierige Frage. Also, im Zweifelsfall nehme ich meinen Vater oder meinen Physiklehrer... aber lasst mich mal überlegen... verdammt. Darf ich nochmal so eine enorme Auflistug wie bei der Filmfrage machen? Jaaa? Okay, also los gehts:
Ich würde gerne mit Faramir aus Herr der Ringe quatschen. Er scheint der einzige zu sein, der in Mittelerde kritisch mit Rassismus umgeht (sowohl im Buch als auch im Film, korrigiert mich wenn's nicht stimmt) und dann könnten wir eine Aufklärung in Mittelerde lostreten. Wir fangen mit den Hobbits an ;-)
Und wenn wir schon dabei sind, würde ich auch gerne mal ein Gespräch mit J. R. R. Tolkien führen. Ich liebe seine Weltenbastelei, er könnte mir Elbisch beibringen und ich würde ihm sogar erlauben bei uns auf der Terasse Pfeife zu rauchen, solange er mir nur direkt Sachen über Mittelerde erzählt, auch solche, die nie aufgeschrieben wurden.
Mit Eragon habe ich mit elf Jahren sowieso ständig fiktive Gespräche geführt. Dabei habe ich mich in Gedanken darüber lustig gemacht, dass ich, obwohl ich jünge als Eragon bin, in seiner Welt trotzdem ein Genie wäre, da ich ihm ja naturwissenschaftlich ja trotzdem einiges voraus habe...
Mit Ada Lovelace würde ich auch gerne mal reden. Ich habe erst letztes Jahr überhaupt von ihr gehört und finde es ehrlich gesagt erstaunlich, dass es so ist. Hallo? Interessiert es niemanden, dass der erste Programmierer eine Programmiererin war? Und, nebenbei: So ein schöner Name...
Mit Katniss Everdeen kann man vermutlich nicht reden. Ich weiß nicht, ob wir nur stillschweigend nebeneinander sitzen würden, ob sie mich anschreien würde (weil ich eine verwöhnte Göre aus dem Kapitol wäre) oder erschießen würde, aber ich weiß dass sie für Smalltalk nicht zu haben ist.
Ach ja, Hermine. Und Luna Lovegood. Allerdings nicht zum selben Zeitpunkt. Mit Hermine könnte ich dann höchste seriös sein und mit Luna würde ich ich höchste seriösen Blödsinn reden. Ich kann mich mit beiden gut identifizieren (Bücher, Strebertum, Verrücktheit, Exzentrizität, Außenseiter bis auf ein paar dafür wirklich gute Freunde)
Mit Cornelia Funke und Astrid Lindgren. Meine Vorbilder...


Was darf in deinem Kühlschrank nicht fehlen?

 Angesichts der Tatsache, dass meine Mutter ausrasten würde, würde sie einen Kühlschrank voller Schokolade, Eiskrem und Himbeersirup vorfinden, wie es bei mir der Fall wäre, wenn ich einen eigenen hätte, dann bräuchte ich eine Tarntür undder Kühlschrank müsste bei mir versteckt in der Wand eingelassen sein...

Und da das hier in den Wandertag umfunktioniert wurde, die berühmte elfte Frage:

Auf einer Skala von eins bis drölf: Wie dämlich und sinnlos findest du den Wander-Tag?

Ganz einfach:
http://media.tumblr.com/f0aadeae2b25fab98f47889f95f523ac/tumblr_inline_mon8s1ugUm1qz4rgp.gif


So, das wars mit diesen Fragen. Hab ich mich gut geschlagen? Was findet ihr?

Die Regeln des Wandertags, die da lauten: Als allererstes Elf Leute taggen. Wer will, darf diesen Tag beantworten und das Logo mitnehmen, eventuell modifizieren, die Fragen eins bis zehn austauschen während die elfte Frage beibehalten werden soll (nicht vergessen: Wenn ihr die elfte Frage löscht, kommt euch nie ein rosaflauschiges Einhorn besuchen! Schn gar nicht mein Einhorn Ernst!) und bis zu elf andere Leute taggen. Also fast die gleichen Regeln wie beim Liebster Award, nur ohne Zwang und eben mit dem Zusatz, dass Frage elf als kleiner Gag bleiben muss ;-)

Ich werde dieses mal die folgenden sieben Zwerge Schlümpfe taggen (Hey, sieben Schlümpfe ist eine viel schönere Aliteration, findet ihr nicht?):

Die liebe Lioba (du machst meinen Wander-Tag so schön viral 'schlag ein')

Mira, das Mirakel... ich will dich nicht zwingen, dich wieder vom Strudel des Bloggens aufsaugen zu lassen, aber es wär ja so schön...
Elfii
das liebe Lenalein
Anna (diesmal *fast* ohne rosaflauschige Einhörner :D)
Tascha
Christiane
und natürlich jeder andere, der sich schlumpfig genug fühlt, diese Fragen zu beantworten.

Und hier die elf Fragen, die ihr mir gnädigerweise beantworten dürft:

  1. Hat dein Blog dir schon schlaflose Nächte, Kopfschmerzen und Depressionen bereitet?
  2. Weißt du wo Ernst steckt?
  3. Was würdest du tun, wenn du jetzt am Meer wärst?
  4. Gehst du gerne Wandern? Wenn ja, was war deine bisher schönste Wanderung?
  5. Magst du Scheißherzchen? Oder hast du eine Scheißherzchenallergie (ganze gefährlich! Sofort behandeln!) Wie auch immer, gib jedem der es Verdient hat eine Ladung davon ab: ♥♥♥♥♥♥
  6. Wenn du jetzt woanders sein könnstest, wo würdest du sein?
  7. Welche Sprache willst du unbedingt einmal lernen?
  8. Lieber tanzen oder singen?
  9. Welche Musik berührt dich am meisten?
  10. Nach welcher Art von Landschaft hast du am meisten Sehnsucht?
  11. Auf einer Skala von eins bis drölf: Wie dämlich und sinnlos findest du den Wander-Tag?
Und das war's für heute Leute,
eure tastenstürmende Mulan

Saturday, February 21, 2015

8 Because the people who are crazy enough...

Ich hatte ja diese Zitatesammlung in der Sidebar, in der ich meine liebsten Zitate aus allen Richtungen gesammelt habe... jetzt habe ich angefangen, Bilder zu dem Zitaten zu erstellen, als allererste ein animiertes GIF:

Erstellt aus einer Finelinerzeichnung, die ich vor fast einem Jahr gemacht habe. Weil das Zitat von Steve Jobs ist, habe ich kleine Äpfelchen als Gänsefüßchen genommen, im nachhinein kommt mir das ganz schön bekloppt vor, aber das ist ja gut so :D

Wednesday, February 18, 2015

18 Sweet Sixteen oder so ähnlich

Seit heute bin ich Sechzehn. Ich will es nicht so genau sagen, denn die einen würden sagen, seit Mitternacht, da ich aber eigentlich um ungefähr 13:15 geboren wurde, bin ich mir nicht sicher, ob das korrekt ist, oder übberhaupt eine Rolle spielt. Eigentlich ist es total unwichtig. Ich weiß, dass es noch nie einen Geburtstag in meinem Leben, bei dem ich mich schon bereits schon so viele Wochen im voraus so alt gefühlt habe und nicht das Gefühl hatte, schon davor sechzehn zu sein. Genau genommen war ich gestern ja nur einen Tag jünger als sechzehn. Trotzdem war es irgendwie schön, dass ich heute Sechzehn wurde. Wir sind im Skiurlaub, zusammen mit der ganzen Skiabteilung des Sportvereins und haben eine ganze Jugendherberge besetzt, dadurch ziemlich viele Freiheiten und ich habe heute einige schöne Überraschungen erlebt, inklusive Überraschungstorte und kleinen Mädchen die mir eine glitzernde Pandamaske geschenkt haben. Kitschig, aber total süß.
So komisch. Ich weiß kaum, was ich schreiben soll. Heute war hauptsächlich ein schöner Tag, aber ein schöner Tag auf eine banaler niedliche weiße dass es nichts, ber auch absolut gar nichts darüber zu berichten gäbe, das erwähnenswert wäre. Schöne Sachen sind komisch. Ich weiß immer ganz genau, wenn ein Tag schön war. Aber was genau das schöne an diesem Tag war -das kann ich nicht benennen. Ich weiß nur dass er schön war. Da waren hunderte von kleinen Sachen, die ich mochte, aber nichts greifbares, bei dem ich sagen könnte, dass es das Wundermittel war, um den Tag perfekt zu machen. Vielleicht ist das der Grund, warum ich so oft selber nicht herausgefunden habe, wie ich einen schönen Tag mache. Ich jage immer irgendeinem Zaubermittel nach, von dem ich glaube, dass es mir das ultimative Glück bringt, aber vermutlich sind es in Wahrheit diese ganzen kleinen Sachen, die mich heute wirklich so zufrieden machen. Abgesehen von dem Glühwein, den ich heute probiert habe, der macht mir den Kopf immer noch schwurbelig. Das geht ebenfalls nicht auf Knopfdruck. Ich bin zwar Sechzehn, aber ich glaube nicht, dass ich deswegen bereit bin, um Alkhol trinken zu können. Nicht wirklich.
 Um diese Erkenntnis zu haben musste ich nicht wirklich sechzehn werden. Ich wusste es schon vorher. Ich hatte schon so oft Tage, an denen ich irgendwie glücklich war, obwohl nichts Besonderes, herausragendes passiert ist. Und hinterher vergisst man wieder ganz schnell den Weg um glücklich und zufrieden zu sein. Das es nichts besonderes braucht und heute nichts besonderes passiert ist. Abgesehen davon, dass mein Alter jetzt, in unserer Zeitrechnung gerade ein paar Nullen enthält. Ein (blöderweise) fast schon abgeschlossener Tag, ein fast abgeschlossenes Jahr... ansonsten ist heute allerdings nichts besonderes für mich passiert.

Hilfe, ich werde verfolgt!